Jagen

Die Farm Wildacker steht seit knapp 50 Jahren für exzellente Jagdmöglichkeiten, insbesondere auf Elandantilopen.
Ihr deutschsprachiger, namibischstämmiger Gastgeber David Muller ist staatlich geprüfter Berufsjäger mit langjähriger Erfahrung.
Er wird vor Ort unterstützt durch den Berufsjäger Helgaard van der Vyver, der auf eine über 15-jährige Erfahrung zurückblicken kann. Beide verstehen sich hervorragend darauf, Ihnen unvergeßliche und abwechslungsreiche Jagderlebnisse zu bescheren.
Mit Unterstützung sehr erfahrener Fährtenleser wird die Jagd nach hohen jagdethischen Grundsätzen durchgeführt. Es wird nicht vom Wagen geschossen. Reife, qualitative Trophäen sind unser Ziel, sodaß gleichzeitig eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung unseres Wildbestands gewährleistet ist. Die aus der Jagd generierten Einnahmen dienen dem Erhalt dieses Naturreservates.

Fritz Wepper war zur Jagd auf “Wildacker”. Lesen Sie hier einen Bericht über ihn in der Deutschen Jagdzeitung:
“Auf Impala während der Drehpause” – DJZ_Jan_2013 (PDF 2 MByte)

Ein Bericht über “Wildacker” finden Sie im Sporting Rifle Magazin:
“The only way is Africa” – Sporting Rifle (PDF 6 MByte)

Jagdgebiet

Wildacker liegt im Nordosten Namibias zwischen Grootfontein und Rundu. Die Landschaft ist savannenartig mit fantastischem Baumbewuchs im Vergleich zu weiten Teilen Namibias. Sehr alte bewaldete Sanddünen durchziehen das Farmgebiet. Daher ist der Boden auch überwiegend sandig. Eine spannende und abwechslungsreiche Jagd ist garantiert.

Die Farm ist seit 1968 im Familienbesitz und wird als Jagd- und Gästefarm betrieben. Mit knapp 16.000 ha Jagdgebiet ohne störende Zwischenzäune bieten sich hier hervorragende Jagdmöglichkeiten z. B. auf  Eland,  Kudu, Oryx, Gnu, Hartebeest, Impala, Zebra, Warzenschwein, Strauß und Giraffe. Es handelt sich um eines der vielfältigsten und besten Reviere Namibias. Dies ist vor allem einer professionellen und nachhaltigen Bejagung zu verdanken. Das Land wird ausschließlich als Jagd- und Gästefarm genutzt. Es findet keine Nutztierhaltung auf dem Jagdgebiet statt. Dadurch gibt es auch keinerlei innere Zäune.

Falls Sie Wildarten bejagen möchten, die nicht auf Wildacker heimisch sind, bieten wir Ihnen gerne Jagden auf Farmen in der Region und in Konzessionsgebieten Namibias an. Bitte sprechen Sie uns unverbindlich an.

Jagdart

Auf Wildacker ist die klassische Pirschjagd sehr zu empfehlen. Unser Team legt sich ins Zeug, Ihnen ein unvergessliches Jagderlebnis bei jedem Pirschgang auf die typischen Wildarten in ihrer natürlichen Umgebung zu bieten. Die Jagd ist auch von Hochsitzen aus möglich. Aus Gründen der Nachhaltigkeit legen wir großen Wert auf die Jagd reifer Trophäentiere.

Preisliste

Hier finden Sie unsere Preisliste als PDF:
Jagdpreisliste 2017

Auf Wildacker heimische Wildarten

Eland (Tragelaphus oryx)
Oryx (Oryx gazella)
Kudu (Tragelaphus strepsiceros)
Streifengnu (Connochaetes taurinus)
Kuhantilope /Hartebeest (Alcelaphus buselaphus)
Impala (Aepyceros melampus)
Steppenzebra (Equus quagga)
Warzenschwein (Pahcochoerus aethiopicus)
Strauß (Struthio camelus)
Kronenducker (Sylvicapra grimmia)
Steinböckchen (Raphicerus campestris)
Giraffe (Giraffa camelopardalis)
Leopard (Panthera pardus)
Gepard (Acinonyx jubatus)
Karakal (Caracal caracal)
Schakal (Canis mesomelas)
Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta)

Unterkunft

Ihre Unterkunft auf Wildacker finden Sie unter diesem Link.

Nichtjagende Begleitpersonen

Als Begleitperson sind Sie immer herzlich eingeladen, den Jäger bei der Jagd zu begleiten oder den Tag am Pool zu verbringen. Alternativ können Sie unser Angebot an Farmaktivitäten nutzen oder wir organisieren Ihnen auf Wunsch gerne Ausflüge zu den umliegenden Attraktionen, z.B. in den Etosha Nationalpark oder den Mahango Nationalpark. Ausführlich können Sie sich unter folgendem Link informieren: Aktivitäten.

Wichtige Informationen

Jagdsaison
Die Jagdsaison beginnt am 1. Februar und endet am 30. November.

Jagdlizenz
Die Jagdgenehmigung wird für Sie vor Ihrer Ankunft von Ihrem Berufsjäger beantragt. Für jeden Jagdgast ist eine separate Jagdgenehmigung erforderlich. Bitte informieren Sie uns vor Ihrer Ankunft schriftlich, welche Trophäenwünsche Sie haben.
Eine separate Jagdgenehmigung / Sondergenehmigung muss für die Jagd auf Gepard und Leopard eingeholt werden.

Jagdkleidung
Leichte Buschbekleidung in olivgrün oder dunklere Khaki-Kleidung haben sich bewährt. Empfehlenswert sind zwei kurze Hosen, 2 lange Hosen, und langärmlige Hemden als Sonnenschutz, ein winddichter Parka, Pullover sowie in der kalten Jahreszeit Handschuhe für die Morgenstunden. Die Monate Mai bis August können während der Dämmerungszeiten und in den Nächten sehr kalt sein. Zum Pirschen sind gleitsichere und leise Schuhe mit Knöchelschutz angebracht. Kurze Gamaschen aus Segeltuch, ein breitkrempiger Hut, Sonnenschutzmittel, Fernglas und Kamera zählen ebenfalls zur empfohlenen Standardausrüstung.

Versicherung
Für eventuelle Verluste, Verspätungen, Unfälle oder Verletzungen übernehmen wir keine Haftung. Bitte schließen Sie zusätzlich Ihre eigene Reiserücktritts- und Reiseversicherung ab.

Waffeneinfuhr
Wir empfehlen Ihnen Ihre eigene gewohnte Jagdwaffe (von Kaliber 7mm aufwärts, 375 HH, 9,3 x 62, .30-06, o.ä.) mitzubringen – mit Waffenbesitzkarte! Ein- und Ausfuhr sind problemlos möglich. Handfeuerwaffen sowie automatische Waffen sind verboten.
Wir empfehlen nicht mehr als zwei Schusswaffen für die der Trophäenjagd mitzubringen.
Mit der Einreise nach Namibia am internationalen Flughafen Windhoek erhalten Sie eine Waffenimportgenehmigung.
Das Waffenimportformular können Sie hier herunterladen: Waffenimportformular.
Die Einreise mit Schusswaffen nach Südafrika ist durch die jüngsten Bestimmungen recht zeitaufwendig geworden. Falls Sie über Johannesburg oder Kapstadt fliegen, vergewissern Sie sich, dass Sie mit Ihrem Gepäck im Transitbereich bleiben.

Munition
60 Schuss Munition sind ausreichend und für den Jagdaufenthalt auch erlaubt. Es darf nur Munition für das spezielle Kaliber der jeweiligen Jagdwaffe eingeführt werden. Darüber hinaus darf nur mit Teilmantelgeschossen gejagt werden. Vollmantelgeschosse (englisch „solids“) sind nicht erlaubt.

Leihwaffen
Leihwaffen stehen auf Anfrage zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen aber Ihre eigene gewohnte Jagdwaffe mitzubringen.

Trophäen und Ausfuhr
Die Rohaufbereitung der Trophäen geschieht während der Jagd: die Schädel werden ausgekocht und gebleicht, die Decken werden gesalzen und gefaltet. Mit Namensschildern versehen sind die Trophäen bereit für den Versand mit einem Spediteur oder werden bei einem namibischen Präparator Ihrer Wahl abgeliefert.
Die Ausfuhr von Trophäen erfordert eine Veterinärbescheinigung, eine Ausfuhrgenehmigung vom Ministerium für Umwelt und Tourismus und die Einfuhrgenehmigung des Bestimmungslandes, welches Ihr Präparator oder Spediteur für Sie beantragt.

Trophäen
Der Berufsjäger ist verpflichtet, nur Tiere zum Abschuß freizugeben, welche dem festgelegten Mindestmaß der gesetzlichen, namibischen Qualitätskontrolle des Ministeriums für Umwelt und Tourismus entsprechen. Ausnahme sind Abnormitäten und altersbedingt zurückgesetzte Trophäen.  Ein Jagdgast kann nur zwei Tiere einer Art pro Jahr erlegen, ungeachtet dessen, ob die Trophäen exportiert werden oder nicht.

Medaillen
Das Medaillensystem des namibischen Berufsjagdverbandes (NAPHA) wurde eingeführt, um den Jagdgast für eine sehr gute Trophäe auszuzeichnen. Gleichzeitig stellt es auch eine Einnahmequelle für den Berufsjagdverband dar, womit vielfältige laufende Projekte finanziert werden, die für die Zukunft der Jagd wichtig sind – so fließen etwa Fördergelder in die Ausbildung von ehemals benachteiligten Namibiern, zu Jagdhelfern und -führern und es werden Schulen und Wohnheimen im ganzen Land gefördert.

Das Medaillensystem basiert auf dem des Safari Club International (SCI). Bewertet wird die Summe beider Hornlängen und beider Basisumfänge, mit einer Ausnahme: beim Warzenschwein werden nur Länge und Umfang des längsten Zahns gemessen.

Die begehrte Wildbahnmedaille belohnt den Jagdgast dafür, dass er eine Trophäe der Kategorie Gold mit sehr hohem Alter erlegt hat – dies soll anspornen, reife Trophäenträger zu bejagen und somit Tiere, die über ihrem Lebenszenit sind, zu erlegen. So werden Tiere mit starken Genen geschützt, um auch für die Zukunft eine gute Erbmasse innerhalb der Gesamtpopulation zu erhalten. Trophäen, die für obige Medaillen aufgrund von Alter, Deformierung oder abgebrochener Trophäen in Frage kommen, qualifizieren für eine Hegemedaille.

Die Medaillen können von Ihrem Berufsjäger im NAPHA Büro in Windhoek beantragt werden, nach Vorlage von Permit Nummer, Trophäenmaßen und einem Foto (nur Wildbahnmedaille).

Bezahlung
Um Ihre Buchung zu bestätigen, benötigen wir eine Anzahlung in Höhe von 500 Euro. Diesen Betrag bestätigen wir Ihnen gerne und verrechnen dies mit Ihrer Rechnung vor Ort. Die Restzahlung ist am Ende Ihrer Jagd fällig. Wir akzeptieren US$/Euro-Bargeld. Leider können wir keine Kreditkarten und Schecks annehmen. Bei Stornierung Ihrerseits innerhalb von 90 Tagen und weniger vor Ihrer Jagd, verfällt die Anzahlung. Bei Stornierung von 90 Tagen und mehr behalten wir 20 % der ursprünglichen Tagessätze für etwaige Auslagen.

Flugverbindungen
Air Namibia fliegt 7-mal pro Woche ab Frankfurt nach Windhoek direkt, Condor 2-mal pro Woche. Wir helfen Ihnen gerne weiter bei Fragen zu Ihrer Anreise.

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